Kurz zusammengefasst

  • Homepage-Baukästen (Wix, Jimdo & Co.) sind am günstigsten, aber am wenigsten individuell.
  • Freelancer und klassische Agenturen liegen preislich dazwischen — die Qualität schwankt hier am stärksten.
  • Entscheidend ist nicht nur der Startpreis, sondern ob Hosting, Wartung und SEO bereits inkludiert sind.
  • Lange Vertragsbindungen ohne Ausstiegsmöglichkeit und Garantie-Versprechen bei SEO sind die häufigsten Warnsignale.

Die gängigen Preis-Kategorien im Überblick

In Österreich lassen sich Website-Angebote grob in vier Kategorien einteilen. Keine davon ist grundsätzlich "richtig" oder "falsch" — es kommt darauf an, was dein Betrieb tatsächlich braucht.

  • Homepage-Baukästen (z. B. Wix, Jimdo, Squarespace): meist ab rund 10–30 € im Monat. Schnell eingerichtet, aber mit Vorlagen-Look und technischen Grenzen bei Individualität und Performance.
  • Freelancer: Preise und Qualität schwanken hier am stärksten — von wenigen hundert Euro für sehr einfache Umsetzungen bis zu mehreren tausend Euro für individuelle Projekte.
  • Klassische Webagenturen: für individuelle Unternehmensseiten häufig im mittleren bis oberen vierstelligen Bereich, oft zusätzlich mit laufenden monatlichen Kosten für Hosting und Wartung.
  • Spezialisierte Individualentwicklung (z. B. auf Jamstack-/Serverless-Basis wie bei Xalvreo): Preis hängt stark vom Umfang ab, dafür meist mit deutlich geringerem laufendem Wartungsaufwand.

Was den Preis wirklich beeinflusst

Der reine Startpreis sagt wenig darüber aus, ob ein Angebot fair ist. Diese Faktoren solltest du vergleichen, bevor du dich auf eine Zahl fixierst:

  • Umfang: Ein schlanker Onepager kostet deutlich weniger als ein mehrseitiger Auftritt mit Anfrage-Konfigurator oder Buchungssystem.
  • Individualität des Designs: Ein angepasstes Theme ist günstiger als komplett individuelles Design — dafür sehen viele Baukasten-Websites einander zum Verwechseln ähnlich.
  • Laufende Kosten: Sind Hosting, Wartung und SEO im Preis inkludiert, oder kommen sie als separate monatliche Rechnung hinzu?
  • Content-Erstellung: Wer schreibt die Texte, wer liefert die Fotos? Das wird oft erst nach Vertragsabschluss zum Thema.
  • Technische Basis: Baukasten, WordPress oder eine performance-orientierte Individuallösung — die Wahl wirkt sich direkt auf Ladezeit und späteren Wartungsaufwand aus (mehr dazu im Jamstack-vs-WordPress-Vergleich).

Worauf du bei der Agenturwahl achten solltest

Ein paar Warnsignale, die in der Praxis immer wieder auftauchen:

  • Versteckte Zusatzkosten: Hosting, SSL-Zertifikat oder SEO werden erst nach Vertragsabschluss separat verrechnet.
  • Lange Vertragsbindungen ohne Ausstiegsmöglichkeit: Mehrjährige Verträge ohne klare Kündigungsoptionen schränken dich unnötig ein.
  • Unklare Eigentumsrechte: Gehören dir Domain, Inhalte und Code nach Projektende wirklich, oder bist du an den Anbieter gebunden?
  • Garantierte Google-Platzierungen: Niemand kann eine bestimmte Position in den Google-Suchergebnissen versprechen — das liegt außerhalb der Kontrolle jeder Agentur.
  • Keine transparente Preisübersicht: Seriöse Anbieter nennen zumindest die Rahmenbedingungen ihrer Preismodelle offen, statt jedes Gespräch bei null zu beginnen.

Was kostet eine Website bei Xalvreo?

Ich arbeite mit drei transparenten Preismodellen, die sich in Einrichtungsgebühr, laufenden Kosten und Vertragsbindung unterscheiden — SEO, Wartung und Support sind bei allen drei bereits inkludiert:

Modell Einrichtung Laufende Kosten Bindung
Kauf-Modell Einmalzahlung Hosting-Vertrag nach der inkludierten Anfangsphase 12 Monate Hosting-Vertrag
Flat-Modell 0 € Setup Ein fixer Monatsbetrag, all-inclusive 24 Monate Mindestlaufzeit
Flex-Modell Reduzierte Einmalzahlung Niedrigerer Monatsbetrag 12 Monate Mindestlaufzeit

Die konkreten, aktuell gültigen Beträge findest du immer aktuell in der Preistabelle auf der Startseite — inklusive der aktuellen Einführungskonditionen für neue Kunden.

Häufige Fragen

Warum steht auf dieser Seite kein fixer Gesamtpreis für meine Website?

Weil der Umfang jeder Website unterschiedlich ist — ein schlanker Onepager kostet etwas anderes als ein mehrseitiger Unternehmensauftritt mit Anfrage-Konfigurator. Die drei Preismodelle mit ihren Rahmenbedingungen findest du transparent in der Preistabelle auf der Startseite.

Ist die günstigste Website immer die beste Wahl?

Nicht unbedingt. Ein reiner Baukasten ist günstig, bietet aber meist begrenzte Individualität und Performance. Wichtiger als der niedrigste Preis ist, ob Hosting, Wartung und SEO im Preis stecken oder später als versteckte Zusatzkosten auftauchen.

Warum sollte ich einer Agentur misstrauen, die Platz 1 bei Google garantiert?

Weil niemand eine Google-Platzierung garantieren kann — der Algorithmus liegt außerhalb der Kontrolle jeder Agentur. Seriöse Anbieter sprechen von Maßnahmen und Wahrscheinlichkeiten, nicht von Garantien.